Kolmerer, Adolfo & Alvart, Christian / Oderbruch / Intro / Staffel 1 / ARD Degeto, Syrreal Entertainment, CBS Television Stations / 2024
Vampirtreiben im deutschen Grenzgebiet
„Der Wolf hat sich in ein Schaf verliebt.“
Aus der Serie „Oderbruch“; Der Zimmermann findet Kai in seinem Versteck, Staffel 1; Folge 4; 25 Min. 15 Sek.; Adolfo J. Kolmerer, Christian Alvart; ARD Degeto, Syrreal Entertainment, CBS Television Stations; 2024
Im kleinen Ort Krewlow im Oderbruch taucht ein Leichenberg auf einem einsamen Feld auf. Die Polizei ermittelt und die Spuren führen in die Vergangenheit zu ungeklärten Todesfällen während der Jahrhundertflut in diesem Gebiet. Die alten Freunde Roland, welcher Polizist ist, sowie Maggie, die nach dem Tod ihres Bruders während der Flut aus Krewlow geflüchtet ist, kommen aufgrund des Leichenberges zurück in ihr altes Heimatdorf.
Regie: Adolfo J. Kolmerer, Christian Alvart
Musik: Roman Fleischer, Tim Schwerdter, Christoph Schauer, Max Filges
Drehbuch: Martin Behnke, Arend Remmers
Produktion: Sigi Kamml, Christian Alvart, Timm Oberwelland
Wichtigste Darsteller: Karoline Schuch (Ältere Magdalena „Maggie“ Kring), Felix Kramer (Älterer Roland Voith), Lucas Gregorowicz (Stanislaw Zajak), Julius Gause (Älterer Kai Kring), Jan Krauter (Älterer Adrian Demko)
Produktionsjahr: 2024
Produktionsfirma: ARD Degeto, Syrreal Entertainment, CBS Television Stations
Produktionsland: Deutschland
Staffel: 1
Folgen: 8
Genre: Mystery-Krimi
FSK: 16
Wichtigsten Charaktere der Serie:
Magdalena „Maggie“ Kring:
Maggie ist die Tochter vom Bauernpaar Arthur und Minna Kring, sowie die Schwester von Kai. Mit Adrian und Roland verbindet Sie eine Kindheitsfreundschaft. Mit Roland absolvierte sie eine Ausbildung zur Polizistin und die beiden waren ein Paar. Die Region Oderbruch und ihrem Heimatdorf Krewlow hat sie, seit dem Tod ihres Bruders, den Rücken gekehrt. Maggie erfährt von dem Leichenberg nahe ihres alten Wohnstätte und macht sich auf um in Erfahrung zu bringen, ob es eine Verbindung zwischen dem Leichenberg und dem Tod ihres Bruders gibt.
Roland Voith:
Roland ist der Sohn des damaligen Polizeiinspektor der Region Justus Voith. Seine Mutter hat ihn und seinen Vater in jungen Jahren verlassen. Mit Maggie und Adrian verbindet ihn eine Kindheitsfreundschaft. Mit Maggie absolviert er eine Ausbildung zum Polizisten und die beiden waren ein Paar. Roland arbeitet in einem niedrigen Polizeirang und hat eine Familie gegründet nachdem Maggie in sitzen gelassen hat. Nach dem Fund eines Leichenbergs in seinem alten Heimatort Krewlow wird er zur Unterstützung des Einsatzteams hinzugezogen um mit den Dorfbewohnern zu sprechen.
Adrian Demko:
Adrian ist der Sohn von einem angesehen Einwohner von Krewlow. Durch Grundverkäufe kam sein Vater zu Geld und hat das Vermögen nach seinem Tod an Adrian vererbt. Dieser hat das Geld dringend notwendig, den Adrian sitzt nach einem Unfall im Rollstuhl und ist auf Marek Gorski, einen polnischen Pfleger, angewiesen. Mit Maggie und Roland verbindet ihn eine Kindheitsfreundschaft.
Kai Kring:
Kai ist der jüngere Bruder von Maggie Kring. Die beiden sind sehr eng miteinander verbunden. Seine Eltern sind Arthur und Minna Kring. Kai leidet unter der strengen und gewaltvollen Erziehung seines Vaters. Nach einem Dammbruch im Jahre 1979 kommt er ums Leben. Seine Schwester verlässt danach die Polizei
Stanislaw Zajak:
Stanislaw ist ein polnischer Polizist. Da beim gefunden Leichenberg polnische Staatsbürger gefunden werden unterstützt er die Ermittlungen. Stanislaw wird Roland Voith zugewiesen als deutscher Ansprechpartner und Ortskundiger. Zusammen führen sie die Ermittlungen unter der Dorfgemeinschaft an.
Quelltexte / Nachweise:
18.02.2024 / https://de.wikipedia.org/wiki/Oderbruch_(Fernsehserie)
Oderbruch
Version zur Rezension (Februar 2026)
Medium: Blu-Ray, Mediabook
Herausgeber: Turbine Media GmbH
Erscheinungstermin: 2026
Layout/Gestaltung: Benjo Media
Front Artwork: Timo Würz
Laufzeit: 426 Min.
Ton: deutsch, deutsch Hörfassung
Untertitel: deutsch (+deutsch für Hörgeschädigte), englisch (+englisch für Hörgeschädigte)
Tonformat: DTS HD Masters 5.1 & 2.0
Bild: Farbe
Bildformat: High Definition Widescreen 16:9, 2.35:1 (1080p24 Full HD)
Specials:
- Audiokommentar (Christian Alvart, Adolfo J. Kolmerer, Arend Remmers (ab Folge 4))
- Vom ersten Stunt bis Oderbruch
- 2 Trailer
- 12 Teaser
- Buchteil zur Entstehungsgeschichte von Oderbruch
Weitere Versionen:
Version ist ebenfalls inhaltlich gleich als DVD erschienen (ISBN 4260669614611).
Staffel 1 / Folge 1: Alte Geister (50 Min.)
Zum Morgenanbruch finden zwei Angler einen Leichenberg bestehend aus Tieren und Menschen nahe dem Dorf Krewlow im Oderbruch Gebiet. Der Polizist Roland Voith, der ursprünglich aus dem Ort kommt, soll zwischen der Polizei und den Bewohnern der Region vermitteln. Zur Seite wird im Stanislaw Zajak gestellt ein polnischer Kollege, da polnische Opfer auf dem Leichenberg gefunden wurden. Am Leichenberg angekommen erwartet die Beiden ein großes Ermittlerteam. Der Bauer Arthur Kring, dem das Feld mit dem Leichenberg gehört, verschanzt sich mit einer Waffe auf seinem Bauernhof.
Die Tochter des Bauern Magdalena „Maggie“ Kring und Exfreundin von Roland trifft am Fundort des Leichenbergs ein. Maggie schafft es ihren Vater dazu zu bewegen die Waffe niederzulegen und sich der Polizei zu stellen. Davor belauscht sie noch ein verdächtiges Gespräch ihres Vaters.
Während des Verhörs von Arthur Kring gibt es immer wieder aktuelle Einblendungen zu einem Waisenhaus in Polen. Im Verhör werden ähnliche seltsame Todesfälle in der Region angesprochen, wie der Tod von Kai Kring dem Sohn des Bauern beim Oderhochwasser 1997. Nach dem Tod ihres Bruders trat Maggie unerwartet aus dem Polizeidienst aus.
In der ersten Analyse der Leichen wird festgestellt, dass den Leichen das komplette Blut im Körper fehlt.
Maggie hat genug von ihrer Reise in die Vergangenheit und will Krewlow wieder verlassen. Doch während der Abfahrt ihres Zuges hat sie eine Vision ihres Bruders und beschließt kurzfristig zu bleiben. Maggie hatte schon immer die Vermutung das der Tod ihres Bruders kein Unfall war und sieht die Möglichkeit die Unklarheiten nun aufzudecken.
Staffel 1 / Folge 2: Pulver (48 Min.)
Die Ermittlungen führen zu Spuren zum Fall eines vermissten alten Ehepaars und dem Tod von Maggies Bruder Kai während des Oderhochwassers.
Beim Besuch des Verrückten und Waffennarren Pulverpaul, findet Roland und Stanislaw die beiden Angler, welche den Leichenberg entdeckt haben. Diese betreiben dort in einem alten Bauwagen eine Meth Drogenküche, welche die Angler vor Panik sogleich in die Luft jagen, um ihre Spuren zu verwischen.
Roland redet danach mit Pulverpaul, dieser bedroht ihn mit einer Waffe und redet wirres Zeug. Inzwischen findet Stanislaw in Garten eine Leiche vergraben und ruft die Kollegen zur Unterstützung. Pulverpaul lässt Roland gehen und wird in Gewahrsam genommen.
Auf dem Leichenberg gibt es doch noch einen polnischen Überlebenden, von ihm erhält Stanislaw ein Art Symbolzeichnung, bevor dieser verstirbt.
Da alle Unterkünfte im Dorf durch die Ermittler belegt sind quartiert sich Maggie bei ihrem alten Kindheitsfreund Adrian Demko ein. Auch Roland kommt zu Adrian und die alte Clique ist wieder vereint. Roland berichtet den beiden von der Verhaftung von Pulverpaul. Maggie äußert den Verdacht bei Roland, dass ihr Bruder noch lebt. Daraufhin gräbt Maggie die Leiche ihres Bruders auf dem Friedhof aus. Sie schleicht sich in das Kriminallabor am Leichenberg und schleust eine Probe der der vermeintlichen Leiche von Kai in die DNA-Analyse ein.
Auf dem Boden des Leichenbergs wird eine Kellertür gefunden.
Staffel 1 / Folge 3: Blindgänger (53 Min.)
Die Polizei öffnet die Kellertür und findet den Platz, an dem die Leichen gelagert wurden. Maggie verfolgt die Durchsuchung und sieht ein Glas mit einem lebendigen Blutegel. Diese hat Kai früher gesammelt.
Roland erzählt Stanislaw von seiner gescheiterten Beziehung mit Maggie in einer Bar am Abend.
Nach einem Gespräch mit dem behinderten Adrian, erinnert sich Maggie, wie der junge Kai nach dem Unfall von Adrian sein Blut getrunken hat.
Kais DNA befindet sich nicht in den Laborergebnissen. Nun wissen Roland und Maggie, dass 1997 beim Tod ihres Bruders alles gelogen und inszeniert war.
Nach der Konfrontation mit Rolands Vater Justus, welcher zur damaligen Zeit der leitende Polizeibeamte in der Umgebung war, übergibt er den beiden eine Kiste mit Antworten, welche sie aber in Lebensgefahr bringt.
Im polnischen Waisenhaus findet die neue Waise Ilona heraus, dass es eine Blutbank gibt, bei welcher die Waisenkinder regelmäßig Blut spenden müssen, um das Waisenhaus zu finanzieren.
Maggie will von ihrer Mutter Minna Kring wissen, wohin sie damals mit Kai nach den Mordversuchen ihres Vaters in Polen gefahren ist. Dort vermutet Maggie ihren Bruder. Gemeinsam mit Marek Gorski dem polnischen Pfleger von Adrian, macht sie sich auf den Weg in den alten Unterschlupf nach Polen.
Gleich nach ihrer Ankunft versucht sie ein Zimmermann umzubringen. Kai rettet seine Schwester mit bloßen Händen und übermenschlichen Kräften und bringt sie mit unmenschlicher Geschwindigkeit in Sicherheit.
Staffel 1 / Folge 4: Flut (56 Min.)
Kai ist nun erwachsen, sieht aber immer noch wie ein Jugendlicher aus und lebt in Polen bei seinem Freund Marcin Buczek aus Kindertagen. Marcin kommt aus der Arbeit nach Hause und Kai beginnt ihm seine wahre Geschichte zu erzählen.
Kai ernährt sich von Blut. Seine Mutter Minna, wollte dies nicht wahrhaben und hat ihn vor der Wut seines Vaters nach Polen in Sicherheit gebracht, wenn dieser wieder Kai töten wollte. Auf dem heimischen Bauernhof konnte er seinen Blutdurst meist geheim halten. Doch es häuften sich die blutigen Vorfälle.
Kai trifft eines Tages auf einen anderen Vampir in Zimmermanns Kleidung. Dieser erklärt Kai, dass er nur mit Menschblut länger leben kann und sein Vater auch ein Vampir ist, welcher sich aber langsam mit Tierblut selbst vergiftet. Er hat die Liebe zu seiner menschlichen Mutter gewählt und die Sippe verlassen. Der Vampir möchte das Kai sich seiner Sippe anschließt, was Kai ablehnt.
Im Sommer 1997 trifft Kai den Anführer der Menschenblutvampire. Kai erfährt, dass die Vampirrasse sich am Aussterben befindet, da es keine weiblichen Vampire mehr gibt. Kai hat ein reineres Blut, dadurch erhoffen sich die Vampire einen weiblichen Nachkommen zu erhalten. Des Weiteren erhält der Kring Junge ein Buch mit Vampirregeln, an welche er sich zu halten hat, zusammen mit einem Schlüssel für ein Kellergewölbe, in welchem Kai seine Leichen, ob Mensch oder Tier, lagern muss, um nicht aufzufallen. Am Ende erhält Kai eine erneute Einladung sich dem Vampirclan anzuschließen.
Als Maggie mit Roland nach Berlin zur Polizeiausbildung zieht wird Kais Blutdrang immer unkontrollierbarer. Es brechen die Deiche und Maggie und ihr Freund Roland kommen zurück, um zu helfen. Sie erzählt Kai, dass sie schwanger ist. Die Angst Maggie nun komplett zu verlieren, überwältigt Kai und er tötet seine ersten beiden Menschen.
Im Gespräch mit Marcin gesteht Kai unzählige Menschen getötet zu haben. Dabei hält er sich an die Regeln des Vampirbuches. Kai erzählt wie er zu Marcin und seiner Frau Svetlana gekommen ist und sie ihn unwissend anstatt von Drogen von seinem Menschblutrausch entzogen haben. Doch die Sucht ist zu groß und nach einem Küchenunfall von Svetlana bringt er sie um, kurz bevor Marcin nach Hause kommt und Kai ihm seine Geschichte erzählt. Daraufhin will sich Marcin selbst umbringen, doch die Tat missglückt und er wird dadurch der einzige tödlich verletzte Überlebende auf dem Leichenberg und hat Roland und Stanislaw den Tipp zum Mörder gegeben.
Diese Geschichte erzählt Kai auch seiner Schwester Maggie.
Am Ende stapelt Kai die Leichen vom Keller auf dem Feld aufeinander, um die Aufmerksamkeit der Menschen auf die grausame Rasse der Vampire zu lenken.
Staffel 1 / Folge 5: Blutlinien (52 Min.)
Der immer noch junge Kai sitzt im Waldhaus in Polen mit Maggie. Seine Schwester kann nicht glauben das Kai ein Vampir ist. Magdalena will Kai helfen, dafür muss sie zuerst herausfinden warum die Krewlower den Tod von Kai vorgetäuscht haben.
Stanislaw scheint ein internationaler Vampirjäger zu sein.
Im Waisenhaus belauscht Ilona die Vampire. Der Leichenberg ist nicht unbemerkt in der Welt der Vampire geblieben und der Anführer der Vampire in diesem Gebiet muss mit Konsequenzen rechnen.
Maggie erfährt vom Leichenbestatter aus Krewlow, dass dieser damals bestochen und bedroht wurde, um eine andere Leiche als Kais Leiche auszugeben. Rolands Vater Justus Voith nimmt sich augenscheinlich das Leben.
Roland gesteht Maggie, dass er als Kind gesehen hat, wie sein Vater von einem angsteinflößenden Mann bedroht und bestochen wurde.
Maggie konfrontiert ihren Vater mit den Anschuldigungen und findet heraus, dass dieser ebenfalls trotz seines Alters übernatürliche Kräfte hat und Blut trinkt.
Stanislaw entschlüsselt das Zeichen des Sterbenden Marcins aus dem Krankenhaus. Es bedeutet Kai.
Maggie bringt ihrem Bruder Tierblut und glaubt ihm nun seine Geschichte.
Staffel 1 / Folge 6: Der große Jäger (51 Min.)
Kai und Maggie wollen den großen Jäger, den Anführer der Blutvampire, zu Fall bringen. Maggie findet heraus, dass der Haushälter von Adrian Demko, Marek Gorski, den Zimmermann verkleideten Vampir gewarnt hat an der Tankstelle vor dem Angriff auf Maggie am Haus von Marcin Buczek.
Roland wird inzwischen vom Fall abgezogen, da er zu viele persönliche Berührungspunkte zum Fall hat. Maggie findet Mareks Wohnwagen in Polen und Spuren, welche zu einem Waisenhaus führen. Dort trifft sie wieder auf Ilona, welche sie kurz im Zug nach Krawlow kennengelernt hat. Doch weder Ilona noch ein anderes Waisenkind können ihr etwas über den Verbleib von Marek Gorski berichten.
Magdalena Kring hat die Vermutung, dass die Conradys etwas mit dem großen Jäger zu tun haben könnten, und spioniert ihnen nach. Der Conrady Clan entdeckt Maggie und vertreibt sie von ihrem Hof.
Stanislaw findet heraus das Kai der sogenannte kleine Jäger ist.
Ilona belauscht Maggies Eltern im Gespräch mit dem großen Jäger im Waisenhaus. Die Eltern betteln um Maggies Leben. Der Zimmermann erwischt Ilona beim Lauschen und sperrt sie in einen Keller unter dem Waisenhaus.
Staffel 1 / Folge 7: Narben (52 Min.)
Roland hat einen GPS-Tracker an Maggies Wagen angebracht und weiß sie ist in Rumänien. Er verfolgt die Fahrwege und findet die Waldhütte von Kai. Dort liegt ein Toter Junkie den Kai umgebracht hat. Stanislaw trifft kurz darauf ebenfalls durch einen Notruf von Wanderern ein, welche ebenfalls den Toten gefunden haben.
Kai und Maggie suchen in Rumänien nach Hinweisen zur Identität des großen Jägers. Die Geschwister wissen, dass dieser aus Rumänien nach Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg mit ihrem Vater geflüchtet ist.
Stanislaw weiht Roland über seine Vampirermittlungen ein. Roland kann es noch nicht glauben.
Mittlerweile finden Kai und Maggie jemand der etwas über ihren Vater und seinem Begleiter weiß. In einer alten Zeitung hoffen sie ein Foto vom großen Jäger zu finden. Die Bibliothekarin, welche sich mit Kai anfreundet, möchte ihnen dabei helfen.
Stanislaw findet das Geheimnis der Vampirbücher heraus.
Ilona wird von einem neuen Sponsor des Waisenhauses frei gelassen, dieser informiert das Mädchen dass alle Mitarbeiter entlassen worden sind aufgrund des nicht tragbaren Verhaltens.
Durch einen Bus, der am Leichenberg von den beiden Meth Dealern gesehen wurde, führt der Weg von Roland und Maggie zum Waisenhaus. Dort erzählt ihnen Ilona von Marek Gorski und einem verschwundenen Mädchen von früher und übergibt ihnen ein Foto.
Jetzt ist es an der Zeit den nahezu gleich alten August Conrady zur Rede zu stellen. Maggie erfährt von ihm, dass sie ebenfalls ein Vampir ist und ihn mit übermenschlichen Kräften als Kind schwer verletzt hat. Daran konnte sie sich nicht mehr erinnern.
Staffel 1 / Folge 8: Wolf und Schaf (59 Min.)
Maggie findet nun heraus, dass ihre Mutter auch ein Vampir ist. Maggie und ihre Mutter sind somit die letzten weiblichen Vampire.
Roland und Stanislaw können mit dem Bild von der vermissten Waisen herausfinden, dass das Mädchen auf dem Leichenberg liegt. Die Polizei hat anstatt Pulverpaul, nun Marek Gorski unter Verdacht. Polnische Polizisten durchsuchen seinen Wohnwagen und werden dabei von einer Bombenfalle umgebracht.
Die neuen Sponsoren des Waisenhauses töten alle Waisen durch ein vergiftetes Getränk. Ilona und ihre Freundin sind die Einzigen, die fliehen können. Ilona trifft dabei im Keller auf den eingesperrten Zimmermann. Sie befreit den Vampir, in dem Sie ihm Blut bringt. Zum Schluss verrät er Ilona an die anderen Vampire und flieht ohne sie.
Auch nach Maggie sucht die Polizei und sie hat Kai dabei. Roland warnt sie frühzeitig, damit die Beiden nicht von der Polizei bei Adrian im Haus aufgegriffen werden.
Das polnische SEK findet bei der Durchsuchung des Waisenhauses nur noch Leichen von Schülern und Lehrkräften.
Die Polizei verhört Adrian zu seiner Haushaltshilfe Marek. Dieser ruft bei Adrian an und fordert von ihm Geld, welches er an einem verlassenen Ort bringen soll. Die Polizei hört mit und stellt Marek eine Falle.
Kai und Adrian essen gemeinsam zu Abend. Kai bekommt endlich das Bild des großen Jägers von seiner Freundin aus Rumänien aufs Handy geschickt. Es ist Adrian, eigentlich Stojan Demko, der Vater von Adrian. Durch das Menschenblut ist er langsamer gealtert. Adrians großer Bruder ist der Zimmermann und Sohn von Stojan Demko. Die Vampire müssen fliehen.
Maggie findet im Haus von Adrian einen geheimen Tunnel und folgt dem Tunnel bis in das Anwesen des sterbenden Wolfgang Jessen. Dem reichsten Mann in der Umgebung. In der Zwischenzeit versucht Stojan, Kai davon zu überzeugen sich den Blutvampiren anzuschließen. Roland findet ebenfalls den geheimen Tunnel und folgt Maggie. Maggie wird gefangen genommen sieht ihren nicht gealterten Kindheitsfreund Adrian im Rollstuhl und wird bewusstlos. Roland will sie retten und wird dabei erstochen und Kai entführt. Um Kai zu befreien, trinkt Maggie das Blut des sterbenden Rolands und verwandelt sich in einen übermächtigen weiblichen Vampir. Sie streckt erst den Zimmermann mit einem Schwert nieder, danach muss Stojan sich geschlagen geben und wird vermutlich von Maggie erschossen.
Bei ihrer Flucht mit Kai beobachten Sie die beiden Vampire aus dem Waisenhaus und informieren die Vampirsippe, dass eine weibliche Vampirin gefunden wurde.
Hilfe mein Bruder ist ein Vampir!
Das Genre der Mystery Crime Serien erfreut sich seit kurzem wieder einer immer breiter werdenden Fangemeinde. Dabei darf es nicht an Grausamkeit, Blut und nackter Haut mangeln. Im Mittelpunkt steht meist ein Außenseiter im Polizeidienst mit einer düsteren Vorgeschichte, welcher sich nicht scheut abseits des Gesetzweges zu ermitteln.
Das Genre gibt es nicht erst seit der Jahrhundertwende, sondern hat eine lange Tradition im Filmgeschäft. Aus jüngster Vergangenheit ist ihr berühmtester Ableger wohl die Serie „Akte X“ aus den 90iger Jahren. Dort wurde noch ein Free TV Publikum angesprochen und Splatter, sowie nackte Haut sah man in den Folgen eher selten.
Ein aktuelles Paradebeispiel ist die amerikanische Produktion „True Detectives“, für welche pro Staffel ein großer Name aus Hollywood vor die Kamera tritt, um mysteriöse Mordfälle aufzuklären.
Die deutsche Filmindustrie, bzw. die Produktionsfirma Sky Deutschland, hat mit „Der Pass“ aus dem Jahr 2019 eine sehr erfolgreiche Mystery Crime Serie ins Leben gerufen, welche mit Auszeichnungen überhäuft wurde. Mit einem ähnlich mystischen Schauplatz an der Grenzregion Deutschland zu Österreich.
Somit ist es nicht verwunderlich, dass die ARD am Erfolg des Mystery Crime Serien Hypes teilhaben möchte und schickt, mit „Oderbruch“ ihre eigene Serie ins Rennen, um den deutschen Mystery Crime Thron zu erobern. Schon einmal vorab, dass ist leider nicht gelungen.
Um das ehemalige Kriegsgebiet Oderbruch und heutiges Grenzgebiet, ranken sich einige Legenden, was den optimalen Nährboden für eine Mysterygeschichte bietet. Verlassene Dörfer und Bauernhöfe und ein undurchsichtiges Waldgebiet verstärken das Gefühl des Geheimnisvollen. Obwohl die Serie nicht im Odergebiet gedreht wurde. 🙂
Leider ruft der Film nicht sein ganzes Potenzial ab. Der Zuschauer hat das Gefühl immer wieder kurz in das Umfeld des Krimidauerbrenners „Tatort“ abzurutschen und nicht in einen Mystery Crime abzutauchen. Das Gefühl auf zwei Hochzeiten zu tanzen stellt sich über die Serienlänge ein.
Doch nach der ersten Folge, sollte auch dem letzten Zuschauer klar geworden sein, dass es in der Serie blutiger und grausamer zugeht als bei einem normalen deutschen Sonntagskrimi.
Somit bestünde kein Bedarf sich weiter in der Serie an deutsch typische Krimiabläufe zu halten. Einer der beiden Regisseure, Christian Alvart, ist seines Zeichen über Jahre hinweg bekannt für seine Tatort Krimis. Da sollte es nicht verwunderlich sein, dass die Zuschauer dies auch über weite Strecken der Serie erhalten. Doch Christian Alvart hat anfangs seiner Karriere mit Filmen wie „Pandorum“ gezeigt auch fantastische Filme zu erschaffen. Somit war die Hoffnung groß ein Genre außerhalb des typischen deutschen Krimis wiederzubeleben.
Die Hauptgeschichte ist spannend und auch der Wechsel zwischen deutschen und polnischen Handlungsorten bringt Dynamik in die Serie. Das Stilmittel der Flashbacks bietet eine gute Möglichkeit die Handlungen der Protagonisten an ihre Jugendzeit in die aktuelle Geschichte zu verflechten. Die Charaktere erhalten dadurch mehr Tiefe.
Leider hat die Handlung auch ihre Schwächen. In den ersten Folgen ist das Tempo der Serie langsam, manchmal schleppend. Da stellt man sich die Frage reicht die Geschichte für eine Serie oder wäre eher ein Film angebracht gewesen.
Die Geschichte ist leicht durchschaubar und bietet nur wenige überraschende Wendungen. Wenn man auf echte Monster setzt, bietet dies auch Potenzial für mehr fantastische Momente und weniger Realität in seinem Werk. Das fantastische vermisst der Zuschauer bis auf die letzte Folge, wo einiges aufgeholt wird.
Die Geschichte rund um das Waisenmädchen Ilona wirkt nicht zielführend und lenkt häufig von der Hauptgeschichte ab. Die Story hätte auch ohne Ilona funktioniert, auch erfährt der Zuschauer zu wenig von ihr, um sich mit Ilona und ihrem Schicksal identifizieren zu können.
In der letzten Folge geht es Schlag auf Schlag. Mehr Momente davon hätte den Folgen davor gut getan. Der Zuschauer wird am Ende belohnt mit einem blutigen Vampirkampf in bester Horrorfilm Manier.
Ein Ende, welches alles offenhält und Lust auf mehr macht und die Hoffnung auf ein versöhnlicheres Ende mit Maggie der Vampirin.
Doch dem Zuschauer, welcher genauer die Serie verfolgt oder mehrmals hintereinander die Serie ansieht, bleibt aktuell ein fader Nachgeschmack. Warum?
Offene Fragen, welche dem Zuschauer spekulieren lassen, sind gern gesehen. Doch man hat das Gefühl hier fehlen Teile der Geschichte:
- Bei wem ist Maggie bevor sie zurück nach Krewlow geht und warum hat er ihr mit der Tablettensucht geholfen?
- Hat Rolands Vater sich nun umgebracht oder wurde er umgebracht?
- War Rolands Mutter nun beim Leichenberg oder hat sie die Familie verlassen?
- Warum hat Maggie keinen Blutdurst entwickelt?
Immer wieder kleinere Logikfehler überschatten die Serie.
- Wie kann der Leichenberg auf der Kellertür im Feld ganz unten liegen, wenn Kai von dort die Leichen platziert?
- Warum wird Ilona aus ihrem Gefängnis gelassen und zu allen anderen Waisen zum vergiften geführt und nicht einfach in der Zelle ermordet?
Kleinere Special Effekte gibt es, welche aber nicht der Rede wert sind. Doch beeindruckend ist der Leichenberg, welchen es in dieser detailgetreue und Machart noch nicht zu bestaunen gab. Großartige Arbeit und grauenvoll schön.
Ein größeres Fiasko hat es mit der Tonabmischung gegeben. Diese ist häufig zu sehr im Vordergrund und überlagert Szenen anstatt diese zu unterstreichen. Wie so etwas bei einer größeren Produktion heutzutage passieren kann ist etwas unverständlich.
Die Kulissen und Kostüme zeigen schöne Einblicke in die 90iger Jahre. Die Jungschauspieler machen ihre Sache hervorragend und man wünscht sich mehr zu sehen. Gefühle in der Verbindung aus der Serie „Stranger Things“ kommen hier hoch, welche aber in den 80iger Jahren angesiedelt ist.
Die Schauspieler sind durchweg gut besetzt. Hervorzuheben ist Julius Gause als Kai Kring. Der Kampf zwischen Mensch und Vampir ist in seinem Schauspiel greifbar. Der Sucht des Menschenblutes zu entkommen und die innige und einzigartige Liebe zu seiner Schwester geben dem Charakter ein sehr vielschichtiges Bild, welches Julius Gause vollends schafft zu verkörpern. Als eine Art van Helsing, sticht Lucas Gregorowicz als Stanislaw Zajak heraus. Als korrekter, standhafter Polizist präsentiert er seinen Charakter über Tage. Doch die Erforschung des Paranormalen und die Hinweise zu Vampiren lassen ihn zu einem Fanatiker mutieren und an sich und der Welt zweifeln in der Nacht. Jan Krauter lebt in der Rolle des Bösewichtes auf. Sein zweites Gesicht passt besser zu ihm als der hilflose und verlassene Adrian Demko, welchen man ihm einfach nicht richtig abnehmen kann. Aber vielleicht ist das ja so gewollt im Film. An einer deutlichen Aussprache im Film fehlt Jan Krauter an der einen oder anderen Stelle. Dies ist für einen Schauspieler mit seiner Erfahrung ungewöhnlich.
Karoline Schuch und Felix Kramer spielen die Hauptcharaktere. Irgendwie kann man sich nicht richtig vorstellen, wie die beiden einmal ein Paar im Film waren. Felix Rolle als älterer Roland Voith der eine Familie hat, aber doch noch Maggie nachtrauert und sie beschützen will, ist auf Dauer anstrengend und entwürdigt die taffe Rolle der Maggie. Karoline Schuch als ältere Magdalena Kring überstrahlt den ganzen Film eine tiefe innere Wut, was sie sehr gut macht. Doch verändert sich der Charakter während der Serie nicht und bleibt bis zum Schluss trotz der Aufdeckungen ohne größere Emotionen. Da erwartet man sich einfach mehr von den Hauptdarstellern.
Bewertet wurde: Blu-Ray / Turbine Media GmbH
Eine ansprechende Menüführung, standardisiert wie bei anderen Universal Titeln.
Die Blu-Ray wartet mit einem ansprechenden Bild im Widescreen Format in 2.35:1 auf. Der DTS HD Masters 5.1 Sound ist für eine neue Produktion ordentlich, aber nicht außergewöhnlich.
Die Blu-Ray bietet, anstatt der Streaming ARD Variante, Englische Untertitel.
Das Making Of ist ein netter kurzer Einblick hinter die Kulissen.
Das Buch bietet einen kurzen Einblick in die Geschichte des deutschen Horrorfilms, die Filme der Regisseure und Hintergründe zur Produktion.
Inhalte der Bonuselemente:
Interview mit Stuntkoordinator Christoph Domanski (Wolf Jahnke, Phil Friederichs / 19 Min.)
Der Stuntkoordinator erzählt von seinem Leben und wirken. Die Arbeit mit den Regisseuren von Oderbruch steht danach im Mittelpunkt.
ACHTUNG nur als STREAMING NICHT AUF Blu-Ray!
Making-Of – powered by BRISANT (Sandro Gerber / 2024 / 25 Min.)
Im Making-Of wird erzählt, dass die Serie innerhalb eines halben Jahres Drehzeit in Deutschland und Polen gedreht wurde. Es werden Szenen hinter der Kamera gezeigt.
Der Oderbruch wurde als Handlungsort gewählt, da es dort eine Vielzahl von unbekannten Legenden gibt. Ein mystischer Ort. Im Mittelpunkt der Handlung steht die Jahrhundertflut, welche im Oderbruch wütete.
Zu Wort kommen Karolin Schuch, welche über die Rolle als Maggie berichtet, sowie die Jungschauspieler der Hauptcharaktere.
Der Leichenberg ist ein wichtiges Stilmittel der Serie und wurde in Zusammenarbeit mit einem Polizeispezialisten gestaltet.
Lucas Gregorowisz erzählt von der tragischen Familiengeschichte, welche im Vordergrund der Handlung steht.
Dem Drehbuchautor Arend Remmers ist es wichtig den realen Hintergrund zu erläutern, da wirklich eine große Schlacht im zweiten Weltkrieg im Oderbruch getobt hat.
Die Einbindung von Kulissenbildnern, Tiertrainern und Stunttechnik werden anhand einzelner Beispiele aus der Serie erläutert.
Jan Krauter erläutert seine schwierige Rolle als Adrian Demko, als einzig Zurückgebliebener der ehemaligen Clique.
Insgesamt waren rund 70 Leute am Set, dazu 100 Leute im Back Office und zusätzlich 65 Rollen Besetzungen plus Laiendarsteller.
Der Abschluss bildet ein Blick hinter die Kostüme zum Film und in die Choreographie der abschließende Kampfszene.
Im Film treten zwei Arten von Vampiren auf. Da wären die Tierblutvampire und die Menschblutvampire.
Grundsätzlich sind die Tierblutvampire in der Minderheit und die Schwächere der beiden Vampirrassen.
Menschenblutvampire haben feste Jagdgebiete und werden von einem Obervampir geführt, welcher aus der Vampirgemeinschaft eingesetzt wird.
Seit 100 Jahren sind in der Welt der Vampire keine weiblichen Vampire mehr gesichtet worden. Die Vampire sind deshalb vom Aussterben bedroht.
Die Vampire folgen einem Regelwerk, welches in einem alten Buch auf einigen Seiten Text zusammengefasst ist.
Wir konzentrieren uns auf Kai Kring in der Darstellung. Dieser beginnt als Tierblutvampir entwickelt sich aber zu einem Menschenblutvampir.
Name: Kai Kring
Wesen: neurotisch
Natur: neutral
Darstellung: Bauernjunge bis hin zum Teenager (Landstreicher)
Herkunftsland: Deutschland, Krewlow (fiktiver Ort)
Vampirverwandlung: Geboren (Vampirgen vererbt)
Verwandlungsform: keine
Ruhestätte: Sonnenlicht meidend, am liebsten unter dem Bett
Fähigkeiten: außergewöhnliche Stärke, Schnelligkeit, Sprungkraft, schnelle Regenerationsfähigkeit bzw. Selbstheilungskräfte,
Schwächen: körperlich robuster, dennoch durch herkömmliche Waffen (z.B. Schusswaffen, Schwerter) zu töten, ohne Menschenblut oder ohne Blutkonsum ist man schwächer, je älter ein Vampir wird, umso mehr macht ihm Sonnenlicht zu schaffen
Optische Merkmale: keine
Menschliche Merkmale: sieht wie ein Mensch aus, keine Vampirzähne, menschliches Essen kann verzehrt werden, macht aber nicht satt
Lebenszeit: sehr alt durch Menschenblut (Jahrhunderte), Tierblut lässt Vampire wie Menschen altern, Unsterblichkeit nicht bekannt
Besonderheit: Tierblut verursacht Magenkrämpfe und vergiftet den Körper bzw. lässt ihn altern; Vampire können auch Vampirblut trinken; Kai entspringt einer Gruppe Reinblutvampire mit sogenannten Starkblut, deshalb ist die Wahrscheinlichkeit einen weiblichen Vampir zu zeugen bei Kai höher als bei anderen Vampiren; wechselt ein Vampir von Menschen- zu Tierblut ist das wie ein Drogenentzug
Serie:
Eigentlich sollte die Serienkritik kleiner ausfallen …
Die Idee einen Mystery Crime in einen wirklichen Horrorfilm enden zu lassen ist schon etwas Ungewöhnliches. Wenn man bedenkt das die Produktion noch aus Deutschland kommt und von der ARD finanziert wird nahezu unvorstellbar.
Hätte man dieses Konzept so durchgezogen, mit einer klareren Linie ohne zu viele Nebengeschichten und den guten alten Krimi, Krimi sein lassen. Dann wäre wahrscheinlich etwas Besonderes daraus geworden.
Der Erfolg der Serie war da, wir können uns auf eine zweite Staffel freuen. (https://www.ruhr24.de/promis/oderbruch-ard-staffel-zwei-stream-folgen-mediathek-karoline-schuch-schauspieler-handlung-cast-besetzung-93120571.html)
Die Geschichte um Maggie, die (vielleicht) letzte Vampirin auf Erden, können wir vielleicht doch noch einer tieferen Betrachtung unterziehen. Wenn die Unstimmigkeiten aus der ersten Staffel gelöst werden, dann kann ich mir gut eine bessere Bewertung vorstellen.
Langatmig doch Unterhaltsam, aber kein Meilenstein der Vampirgeschichte.
Aktuell bleibt wohl nur der Leichenberg im Langzeitgedächtnis erhalten. Wir hoffen auf Optimierungen in Staffel 2.
Blu-Ray / Turbine Media GmbH / 2026:
Solides Bild mit guten Sound, was will man mehr. Für ein teures limitiertes Mediabook will man viel mehr. Die Gespräch mit dem verantwortlichen Stuntkoordinator ist wohl eher eine Selbstbeweihräucherung und hat null Inhalt. Es gibt ein nettes Making of der ARD, dies ist leider nur im Streaming Angebot der ARD zu finden. Das Buch ist sehr allgemein gehalten, dass meiste kann man im Internet recherchieren.
Was bleibt ist zumindest eine Blu-Ray Release für das Regal und das ist mehr als man von anderen deutschen Serienproduktionen im Moment bekommt.
Fun Facts:
Mutter von Maggie heißt, wie im Bram Stoker Roman Dracula, Minna.
Das fiktive Dorf Krewlow hat seinen Ursprung im polnischen mit Krew = Blut.
Vampire sind Junkies!
Aus der Serie „Oderbruch“; Drogenjunkie zu Kai dem Vampir in der Waldhütte, Staffel 1; Folge 5; 33 Min. 43 Sek.; Adolfo J. Kolmerer, Christian Alvart; ARD Degeto, Syrreal Entertainment, CBS Television Stations; 2024
Vampir-Rating:
Sternebewertung: 1 Stern (schlechtestes Ergebnis) bis 10 Sterne (bestes Ergebnis)
Serien-Rating:
Sternebewertung: 1 Stern (schlechtestes Ergebnis) bis 10 Sterne (bestes Ergebnis)
Gesamtbewertung:
1-2 (nicht Sehenswert), 2-4 (Genreliebhaber), 4-6 (Vampirfans), 6-8 (Sehenswert), 8-10 (Kult)
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